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Von Apple zu Google in 24 Stunden
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Von Apple zu Google in 24 Stunden

Die unerwartete Tech-Story unserer LA-Reise

LH

Lena Herrmann

16.05.2026 (letzte Änderung: 20.08.2026)

Vom 11. bis 14. Mai waren wir in Los Angeles unterwegs. Unser Ziel: Inspiration sammeln, Content produzieren und die besondere Mischung aus Technologie, Kreativität und Unternehmertum erleben, für die die Stadt weltweit bekannt ist.

Auf unserem Plan standen Santa Monica, Venice Beach, Hollywood und Rodeo Drive. Wir wollten neue Eindrücke mitnehmen, Menschen beobachten, Ideen sammeln und verstehen, wie sich Technologie in den Alltag integriert.

Was wir nicht erwartet hatten: Die wichtigste Erkenntnis der Reise würde nicht auf einem Event, in einem Meeting oder bei einem Tech-Unternehmen entstehen. Sondern durch ein kaputtes iPhone.

Wenn das Smartphone plötzlich ausfällt

Einige Tage zuvor war Bens iPhone auf Fiji ins Wasser gefallen. Aufgrund vorhandener Displayschäden war die Wasserdichtigkeit längst nicht mehr garantiert, und irgendwann gab das Gerät endgültig auf.

Für viele Menschen wäre das ärgerlich.

Für einen Unternehmer, dessen beruflicher und privater Alltag nahezu komplett digital organisiert ist, wird daraus schnell ein echtes Problem. Also machten wir uns auf den Weg zum Apple Store in Santa Monica, mit einer klaren Erwartungshaltung.

Apple gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt. Die Produkte sind nicht günstig. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den Kundenservice. Also machten wir uns auf den Weg.

Ben mit Rucksack auf Zebrastreifen

Der Apple Store Test

Die Realität begann mit einer Wartezeit von rund anderthalb Stunden. Nachdem wir endlich mit einem Mitarbeiter sprechen konnten, kam die Ernüchterung. Eine Reparatur war nicht möglich. Stattdessen wurde uns empfohlen, ein neues Gerät zu kaufen. Grundsätzlich nachvollziehbar.

Das eigentliche Problem kam erst danach.

Da die Rechnung auf ein deutsches Unternehmen ausgestellt werden sollte, konnte der Kauf im Store nicht wie benötigt abgewickelt werden. Eine passende Lösung wurde uns nicht angeboten. Am Ende standen wir ohne funktionierendes Handy und ohne echte Unterstützung wieder vor der Tür.

Natürlich kann nicht jeder technische Defekt sofort gelöst werden. Darum ging es uns gar nicht. Was uns enttäuscht hat, war etwas anderes:

Wir hatten das Gefühl, dass nicht versucht wurde, gemeinsam eine Lösung zu finden.

Die wichtigste Lektion der Reise

Kundenservice zeigt sich nicht dann, wenn alles funktioniert. Kundenservice zeigt sich genau in den Momenten, in denen etwas nicht funktioniert.

Als Software-Unternehmen denken wir ständig darüber nach, wie wir unseren Kunden helfen können. Oft ist die technische Lösung gar nicht die größte Herausforderung.

Das sind die wichtigsten Fragen für den Kundenservice

  • Wie fühlt sich der Kunde in einer schwierigen Situation?

  • Wird er ernst genommen?

  • Wird nach Lösungen gesucht?

  • Wird Verantwortung übernommen?

Diese Erfahrung im Apple Store hat uns daran erinnert, warum exzellenter Kundenservice einer unserer wichtigsten Werte ist. Tatsächlich hören wir von Kunden immer wieder, dass genau das einer der Gründe ist, warum sie gerne mit uns zusammenarbeiten.

Nicht weil niemals Probleme auftreten, sondern weil wir erreichbar sind, mitdenken und gemeinsam Lösungen finden.

Ben mit Telefon in der Hand

Von Apple zu Google

Nur wenige Minuten entfernt befand sich ein Google Store. Der Unterschied war bemerkenswert:

☀️ Keine Warteschlange.

😊 Freundliche Mitarbeiter.

🏝️ Eine entspannte Atmosphäre.

🤝 Und die Bereitschaft zu helfen.

Kurz darauf verließ Ben den Store mit einem Google Pixel 10a. Eigentlich nur als Übergangslösung. Doch daraus entstand ein unerwarteter Praxistest.

Warum jedes Software-Team ein Android-Gerät besitzen sollte

Wir entwickeln digitale Produkte und testen regelmäßig Apps für unsere Kunden. Natürlich existieren heute hervorragende Simulatoren und Emulationsumgebungen. Trotzdem ersetzt nichts die Nutzung auf einem echten Gerät.

  • Unterschiedliche Betriebssysteme verhalten sich unterschiedlich.

  • Animationen wirken anders.

  • Bedienelemente reagieren anders.

  • Und manchmal treten Fehler nur auf realen Geräten auf.

Durch das Pixel konnten wir Apps direkt auf Android testen und erneut feststellen, wie wichtig echte Nutzerperspektiven für die Qualität digitaler Produkte sind. Eine Erkenntnis, die wir künftig noch stärker in unsere Prozesse einfließen lassen werden.

Warum Ben am Ende doch wieder bei Apple gelandet ist

Nach unserer Rückkehr nach Deutschland wurde das Übergangsgerät schließlich wieder durch ein neues iPhone ersetzt.

Nicht, weil das Pixel schlecht war. Im Gegenteil. Ben war positiv überrascht. Am Ende zeigte sich jedoch, wie stark die Integration innerhalb des Apple-Ökosystems inzwischen geworden ist.

Funktionen wie AirDrop oder das geräteübergreifende Kopieren und Einfügen zwischen MacBook, iPhone und anderen Apple-Geräten gehören inzwischen fest zum Alltag.

Erst wenn sie fehlen, merkt man, wie oft man sie tatsächlich nutzt.

Ben am Rodeo Drive lacht in die Kamera

Unser Fazit aus Los Angeles

Wir sind nach Los Angeles gereist, um uns von Technologie inspirieren zu lassen. Die wertvollste Erkenntnis hatte am Ende jedoch weniger mit Technologie zu tun. Sie hatte mit Menschen zu tun.

Produkte können hervorragend sein. Marken können weltbekannt sein. Entscheidend bleibt trotzdem, wie Kunden behandelt werden, wenn sie Hilfe brauchen. Denn genau dann entsteht Vertrauen.

Und genau dann zeigt sich, welche Unternehmen ihre Kunden wirklich in den Mittelpunkt stellen.

Behind the Scenes unserer LA-Reise

🎥 In unserer YouTube-Serie aus Los Angeles nehmen wir euch mit nach Santa Monica, Venice Beach, Hollywood und zu den Erlebnissen rund um den unerwarteten Wechsel von Apple zu Google.

👉 Hier könnt ihr das erste Video unserer LA Reise ansehen!

👉 Die komplette LA-Playlist findet ihr hier!

Leni und Ben am Rodeo Drive

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